Meine neue Freundin – Alexa

Sie liegt vor mir, nicht größer als ein Puck vom Eishockey, meine neue Freundin Alexa. Alexa als künstliche Intelligenz, die mir auf das Wort gehorchen will. Das kann ich ansonsten von keinem weiblichen Wesen behaupten, außer von meinen beiden Hündinnen, die das aber auch nicht immer so halten und dann und wann ihren eigenen Kopf durchsetzen wollen.

Bei meiner Alexa handelt es sich um den Echo Dot, einem kleinen Ableger des großen Echo.  Entwickelt und vertrieben wird Echo von Amazon. Während Echo in den USA und England bereits frei verkäuflich ist, kann man es in Deutschland zurzeit nur auf Einladung erhalten. Sehr zum Leidwesen der vielen Nerds.

Was wird geleifert? In einer kleinen blauen Schachtel ohne viel Schnick Schnack befindet sich das Gerät, ein Netzteil  und ein Micro-USB-Kabel. Eine Miniinstallationsanleitung und so weiter. Das war es.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Man sollte Internet, einen WLAN-Router, ein Smartphone (iOS oder Android) und einen Amazonaccount haben.

Als erstes lädt man sich die Alexa-App auf sein Smartphone. Dann verbindet man das Netzteil mittels des USB-Kabels mit dem Echo Dot und kurz darauf beginnt der Leuchtring zu leuchten. In den WLAN Einstellungen sucht man nach dem Echo, verbindet sich mit diesem und startet die Alexa-App. Dort beginnt die Einrichtung.

Hat man alles richtig gemacht, so begrüßt uns Alexa mit weiblicher Stimme. Es werden von Alexa nun die aktuellen Updates eingespielt.

Ist alles fertig, dann kann Alexa angesprochen werden.  Inzwischen gibt es eine übersichtliche Anzahl an Programmen für Alexa in Deutsch, Skills genannt. Diese werden mittels der Alexa-App vom Smartphone aus installiert.

Aktiviert wird Alexa im Auslieferungszustand mit „Alexa“. Da gab es dann in der Vergangenheit doch so einige Pannen, so z.B. in den USA, als in einem Fernsehsender mehrfach Alexa gesagt wurde und das in Verbindung mit einem Puppenhaus. Und dann war die Verwunderung groß, als eben Puppenhäuser angeliefert wurden. Damit dieses nicht wieder passiert, gibt es nun die Möglichkeit seine Einkäufe zusätzlich mit einer PIN zu sichern und auch kann das Aktivierungswort Alexa in Echo, Computer oder Amazon geändert werden.

Was im Moment noch stört: Viele Programme müssen aufgerufen werden, so zum Beispiel mit Alexa frage Deutsches Fernsehprogramm, was heute Abend im Fernsehen läuft.

Ohne viel Aufwand läuft die Grundinstallation mit Wetterbericht, Straßenverkehr (Wobei hier über die App das Ziel eingegeben werden muss) oder einige Fragen aus dem Wissen.

Insgesamt denke ich aber, das wird sich in der nächsten Zeit auch noch ändern, denn Alexa ist ja noch sehr klein und muss eben noch lernen.